Geschichte

Den Grundstein der Langen Foundation bildet die über Jahrzehnte von Viktor und Marianne Langen aufgebaute Sammlung ostasiatischer Kunst. Ihr Ziel war es, einen Ort zu schaffen, an dem Kunst und Architektur in einen Dialog treten und für Besucherinnen und Besucher erfahrbar werden.

Die Idee für die Langen Foundation entstand in engem Austausch mit Karl Heinrich Müller, der die Vision eines offenen Kulturraums in Hombroich prägte – eines Ortes, an dem Kultur und Landschaft in Einklang erlebt werden können. Die Planung des Museumsbaus der Langen Foundation erfolgte durch den japanischen Architekten Tadao Ando, dessen klare, lichtdurchflutete Architektur die Werke in einen harmonischen Dialog mit Licht, Raum und Natur setzt. 

Die Langen Foundation öffnete ihre Türen 2004 auf dem Gelände der ehemaligen Raketenstation Hombroich in Neuss. Seitdem zeigt sie die Sammlung von Viktor und Marianne Langen in wechselnden Präsentationen, neben Ausstellungen zeitgenössischer Kunst und ermöglicht es Besucherinnen und Besuchern, die Vielfalt der Kunst zu erleben.

Heute versteht sich die Langen Foundation nicht nur als Museum, sondern als Ort der Begegnung, der Bildung und der Reflexion, an dem die Vision der Stifter lebendig bleibt: Kunst als Erfahrung, die inspiriert und die Sinne öffnet.